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Das Projekt - Demographie | Employability | Empirie | Methoden
Deutschland wird älter …

Zur Großansicht... … und damit auch das so genannte Erwerbspersonenpotenzial der Menschen im erwerbsfähigen Alter. Schon in den nächsten zehn Jahren werden die Nachwuchskräfte der unter 20-Jährigen um mehr als 16 Prozent und die Leistungsträger zwischen 20 und 59 Jahren um über 5 Prozent weniger werden. Nach 2010 wird sich der Rückgang dieser beiden Altersgruppen sogar noch erheblich verstärken.
Ältere werden gebraucht
So mehren sich die Warnungen, dass die niedrige Beschäftigungsquote Älterer in Deutschland in Zukunft das Wohlstandsniveau bedrohen könnte. Da die Zahl der Nachwuchskräfte stetig kleiner wird, werden die Betriebe, wenn sie die Größe der Belegschaften auch nur annähernd halten wollen, zukünftig verstärkt auf die älteren Arbeitnehmer angewiesen sein.

Dies bedeutet nicht, dass der demographische Wandel alle Probleme auf dem Arbeitsmarkt beseitigen wird. Auch künftig wird es Produktivitätsfortschritte und Arbeitslosigkeit geben. Doch wird das schon heute in Teilbereichen der Wirtschaft bestehende Problem des qualitativen „Mismatches“ zwischen Arbeitskräftenachfrage und -angebot sich ausweiten und verschärfen. Im Zuge der bisherigen Frühverrentungen sind auch viele Fach- und Führungskräfte ausgeschieden und die „Kultur“ des vorzeitigen Ruhestands ist auch und gerade unter denen verbreitet, die sich durch langfristige Planung und finanzielle Vorsorge darauf vorbereiten.

Vor allem die qualifizierten Leistungsträger, d. h. Fach- und Führungskräfte müssen zukünftig wieder länger erwerbstätig bleiben, um angesichts weniger werdender Nachwuchskräfte die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und der Gesamtwirtschaft zu erhalten.